Österreichische UNESCO-Kommission

Funktion und Aufgaben

Die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) wurde gemäß Art. VII.1. der Verfassung der UNESCO 1949 als nationale Verbindungsstelle errichtet (BGBl. Nr. 49/1949). Zunächst im Unterrichtsministerium angesiedelt, wurde sie 2001 ausgegliedert und als eingetragener Verein neu konstituiert.

Laut ihren Statuten übernimmt die Österreichische UNESCO-Kommission folgende Aufgaben: Analog zum 2-Jahres-Programm der UNESCO hat die Österreichische UNESCO-Kommission folgende Arbeitsschwerpunkte:

Finanziert wird die Österreichische UNESCO-Kommission über einen jährlichen Mitgliedsbeitrag des Bundesministeriums für Bildung, der die Ausgaben für Infrastruktur, Personal sowie Aktivitäten im Bildungsbereich abdeckt. Gleichzeitig erhält die ÖUK vom Bundeskanzleramt für die Kulturprogramme (Welterbe, Kulturelle Vielfalt, Immaterielles Kulturerbe, Memory of Austria) finanzielle Unterstützung. Die ÖUK verfügt aber über kein Förderungsbudget und kann daher keine Fremdveranstaltungen subventionieren. Die ÖUK vertritt die UNESCO als Inhaberin der Rechte am Namen und am Signet der UNESCO für Österreich und ist demnach zur Vergabe von UNESCO-Logos berechtigt.